Grossstadtgarten

Wachstum der Menschheit

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Die Aussaht


Sobald man die richtigen Umstände für Pflanzen geschaffen hat, möchte man natürlich so bald wie möglich zu Sähen beginnen.

Am günstigsten ist es, sich zunächst das Gemüse und Obst anzubauen, welches man am öftesten konsumiert. So wird man sich früher oder später etwas Geld an der Supermarktkasse sparen können.

Natürlich ist es am sinnvollsten, Pflanzen zu ziehen, die in unseren Klimaverhältnissen, also Zimmertemperatur, zurecht kommen.

Ich habe derzeit gute Erfahrungen gemacht mit Cherry-Tomaten, Paprika, Salatgurken, Chilis, Spinat und Basilikum.

Mann ist auf der sichereren Seite wenn man Samen kauft, als wenn sie aus der Frucht aus dem Supermarkt entnimmt, da diese im Normalfall chemisch und gentechnisch behandelt wurden. Meine Paprikasamen haben zwar auch schon getrieben, es ist jedoch abzuwarten, wie ihre Früchte aussehen und schmecken werden, wenn sie überhaupt welche tragen werden.

Besonders wichtig ist auch, die Samen nicht zu tief zu vergraben, sondern sie nur mit einer dünnen Erdschicht zu bedecken. Ich war sehr bedacht darauf, als ich meine Saht ausgeworfen habe, doch als ich die Paprikasamen aus der Frucht durch gekaufte ersetzen wollte, musste ich mit Erstaunen feststellen, dass sie sehr wohl schon am gedeihen waren. Die Wurzeln waren bereits da, doch scheinbar war ihnen der Weg nach oben zu weit.

Es schadet übrigens nicht ein paar mehr Samen einzupflanzen. Ich habe derzeit um die fünfzig Tomatensetzlinge. Die werden demnächst umgetopft und an Freunde weitergegeben. Ansonsten gehe ich nach dem Prinzip ‘der Stärkere gewinnt’, was soviel heißt, dass die schwächeren Setzlinge einfach verdrängt werden. Das ist auf jeden Fall besser, als zu wenig zu haben. So kann man auch genau sehen, wie viele Pflanzen in dem Beet Platz haben.

Also, die Samen mit einer dünnen Schicht Erde bedecken und sogleich fleißig mit einer Sprühflasche gießen. Eine Gießkanne tut es auch, doch da wir nicht riskieren wollen, dass die Erde im unteren Bereich des Beetes zu modern beginnt, weil in den ersten Monaten nunmal noch keine Wurzeln bis nach unten reichen um es zu verarbeiten, sollten wir hier größtenteils mit der Sprühflasche arbeiten. Sobald die Pflanzen groß genug sind, ist eine Gießkanne mit Verteilkopf durchaus sinnvoll. Der Kopf ist allerdings wichtig, damit das Wasser nicht zu punktuell in der Erde landet und kleine Überschwemmungen anrichtet.

Besonders, da Samen und Setzlinge sehr viel Wasser brauchen, sollte man die oberste Erdschicht immer schön feucht halten. Es empfiehlt sich auch, das Beet luftdicht mit Frischhaltefolie abzudecken, um den Treibhauseffekt herbeizurufen.

Viel Spaß bei Sähen!

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Das Indoor Gemüsebeet

Zirka eine Woche ist es her, dass ich mein 100x50cm Gemüsebeet angelegt habe und bereits jetzt schießen die Setzlinge aus der Erde. Spinat und Tomaten wetteifern um ihr Wachstum, der Spinat hat Vorsprung. Basilikum, Schnittlauch und Petersilie konnte ich nicht abwarten, nach ein paar Tagen habe ich einfach fertig gezogene gekauft und eingepflanzt. Meine Chili-setzlinge, die ich von einer Freundin fertig zum Einpflanzen bekommen habe sind teilweise etwas ausgetrocknet, machen sich jedoch trotzdem recht gut. Das Einzige, dass sich ziemlich Zeit lässt aus dem Erdboden zu brechen, sind die Paprikapflanzen.

Das Anlegen, des Beets war relativ einfach un kostengünstig. Alles in Allem hat es mich um die EUR 35,- gekostet. Wenn man darüber nachdenkt, wie viel Geld es mir sparen wird, wenn ich auf Gemüse aus dem Supermarkt verzichten kann, rentiert es sich auf jeden Fall.

Zunächst muss man sich ein passendes Gefäss suchen. Ich habe hierfür eine Plastikbox mit den Maßen 100x50x18cm (LxBxH), welche man normalerweise zur Aufbewahrung der Bettwäsche nutzt, besorgt. Man sollte dafür einen möglichst lichtreichen Platz in der Wohnung finden. Eine Kommode oder ein Tisch vor dem Fenster bieten sich an. Unsere kleine Wohnung ist ostseitig gelegen, das bedeutet, dass die Pflanzen größtenteils indirektes Licht abbekommen. Gestört hat es sie offensichtlich nicht.

Ein wichtiger Bestandteil der Grundvoraussetzungen für gesundes Wachstum ein Bereich in den das überschüssige Wasser ablaufen kann. Wenn dieser nicht gegeben ist, wird die Erde in den unteren Schichten früher oder später modrig und ist schlecht für die Wurzeln der Pflanzen. Wir wollen nicht, dass uns irgendwo Wasser ausläuft, darum hab ich darauf verzichtet, die Box mit Löchern zu versehen. Stattdessen habe ich ihren Boden mit einer 25kg Schicht Marmor-Splittern bedeckt, in die das Wasser ablaufen und sich dort sammeln kann. Die Wurzeln der Pflanzen werden später bis in diese Steinschicht hinunter wachsen und sich das Wasser teilweise direkt von dort holen, die unteren Erdschichten hingegen werden nicht überschwemmt.

Ich habe normale Balkonerde besorgt, da sie wesentlich kostengünstiger ist, als Gemüseerde. Es ist jedoch anzunehmen, dass der richtige Hummus die Entwicklung der Pflanzen fördert. Ich schätze, die richtige Mischung schont auch den Geldbeutel, wenn man sich mit Balkonerde nicht zufrieden gibt.
Die Erde habe ich nun gleichmäßig auf der Steinschicht verteilt und den Behälter bis oben hin angefüllt.

Nun ist das Beet bereit für die Aussaat. Wie gesagt, ich habe einen Misch aus Samen und vorgezogenen Pflanzen gewählt, damit das Beet zu Anfang nicht zu triest aussieht. Allerdings ist es durchaus faszinierend zuzusehen, wie aus einem kleinen Körnchen plötzlich eine Pflanze wächst, nur weil es mit Erde und Wasser in Verbindung gekommen ist.

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Es ist Zeit für Wachstum

Wir befinden uns in einer Zeit in der immer mehr Menschen sich über den Zustand unseres Planeten und unserer Wirtschaft bewusst werden. Die großen Konzerne regieren die Welt, manipulieren die Regierungen und uns, die Bevölkerung.

Kaum war die Schweinegrippe-panik verklungen, war die Vogelgrippe erschaffen, um die Überreste der abzulaufen drohenden Impfstoffe aufzubrauchen. Keiner weiß, wie infektiös die Krankheiten wirklich waren, da nur die Wenigsten von uns wirklich damit in Berührung gekommen sind. Die Medien haben diese Themen einfach so sehr gepusht, dass Panik entstehen musste.

Das gleiche Spiel wurde vor Kurzem mit Gurken gespielt.
Und wenn wir uns ehrlich sind, kann niemand behaupten zu wissen, was in seinem Essen wirklich verborgen ist. Monokulturen ruinieren unsere Anbaugründe und Gemüse wird mit allem nur möglichen behandelt um das Ablaufdatum hinauszuzögern.

Bio Aufkleber sind hübsch und machen sich gut, doch immer öfter fliegt auf, dass auch diese nur halbherzig gehandhabt werden.

Es wird Zeit, selbst in die Hand zu nehmen, was wir zu uns nehmen.
Wenn man mit einem Durchschnittsstädter spricht, stoßen die Worte ‘Stadt’ und ‘Garten’ in einem Satz meist auf ein mildes Lächeln, solange nicht das passende Grundstück zur Verfügung steht.

Doch man muss kein Stück Land besitzen, um sein eigenes Gemüse zu ziehen. Um genau zu sein, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, kleinsten Raum zum Anbau von größeren Mengen an Pflanzen zu nutzen.

Zusätzlich bietet die Wärme in einem städtischen Wohnraum die Möglichkeit, das ganze Jahr über Früchte zu ernten.

Willkommen im GrosSstadtGarten!
Hier werden Informationen und Details zum Anbau eigenen Gemüses auf engstem Raum geboten, um auch Stadtmenschen zum wachsen und wachsen lassen zu inspirieren!

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